Smarte Technik

Die Haustechnik, von der Sanitärinstallation über die Heizungsanlage bis zur Elektrik, ist ein Kernstück Ihres Hauses. Mit Petershaus legen Sie die Installation in gute Hände. Unser Team aus eigenen Handwerkern bildet sich laufend fort und arbeitet mit Verfahren nach dem neuesten Stand der Technik.
Gleiches gilt natürlich auch für die verwendeten Materialien selbst. In unserer gemeinsamen Planung greifen wir ausschließlich auf Markenprodukte namhafter Hersteller zurück - das garantiert Ihnen und uns langfristige Sicherheit.

Intelligente und vernetzte Häuser erfordern Elektroinstallationen am Puls der Zeit. Unsere Techniker haben große Erfahrungen mit der Installation und der Einrichtung von Bussystemen für Smartphone gesteuerte Technik und intelligente Automation. Fragen Sie uns gerne nach den Möglichkeiten.

Grundsätzlich richten wir uns bei Petershaus natürlich voll und ganz nach Ihren Wünschen, dieses gilt auch für die zu verwendende Technik in Ihrem Haus. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung möchten wir Ihnen für Ihr Petershaus allerdings den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe empfehlen.

Bei diesem System erreichen Sie in Verbindung mit unserer Bio - Klima Gebäudehülle erfahrungsgemäß das beste Verhältnis von Kosten und Nutzen.

Unsere Technik im Detail

Funktionsweise:

In dem System der Luft-Wasser-Wärmepumpen verläuft ein Kältemittel, mit dem die gewonnene Wärme an das Brauch- oder Heizungswasser abgegeben wird. Das Kältemittel wird durch die warme Umgebungsluft erwärmt bis es schließlich den Siedepunkt erreicht und verdampft. Der Verdichter der Luft-Wärmepumpe komprimiert das Kältemittel und "pumpt" die Temperatur auf ein höheres Niveau.

Nachdem das Kältemittel in dem Verdichter noch heißer geworden ist, fließt es zum Wärmetauscher und erwärmt dadurch das Brauch- und Heizungswasser - das Kältemittel verflüssigt sich wieder.

Ein Entspannungsventil verringert den Druck in der Luft-Wasser-Wärmepumpe und das Kältemittel kühlt noch weiter ab. Am Ende wird das flüssige kalte Kältemittel zum Verdampfer transportiert, wo es wieder die Wärme aus der Luft aufnehmen kann. Der Kreislauf beginnt von neuem.

Bestandteile:

  • FCKW-freies Kältemittel mit sehr niedrigem Siedepunkt
  • Verdampfer / Wärmetauscher zur Übertragung der Umweltwärme auf das Arbeitsmedium
  • Verdichter, zur Kompression des Kältemittels und Erhöhung der Temperatur
  • Verflüssiger / Wärmetauscher zur Übertragung der Wärme des Kältemittels auf den Heizkreislauf
  • Entspannungsventil zur Entspannung des Kältemittels
  • Kombispeicher

Vorteile:

  1. Keine Kosten für Energiequelle, Erschließungskosten für Wärmequelle entfallen, da Wärmeenergie der Luft genutzt wird
  2. Geringer Platzbedarf der Anlage, es wird lediglich im Außenbereich etwas Platz für die Außenaufstellung benötigt
  3. Kostengünstige Wärmepumpenanlage, die Gesamtkosten im Vergleich zu Sole-Wasser-Wärmepumpen sind deutlich geringer

Funktionsweise:

Bei dieser Variante wird die gespeicherte Wärme in den oberen Erdschichten ausgenutzt. Rund 20 cm unter der Frostgrenze, in unseren Breitengraden also unterhalb von 0,8 bis 1,5 Metern, werden die Kollektoren der Sole-Wasser-Wärmepumpe schlangenförmig im Erdreich verlegt. Die Kollektorenfläche richtet sich dabei nach dem zu beheizenden Raum. Als Faustformel gilt, für die Beheizung einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern wird die doppelte Fläche für die Erdkollektoren, in diesem Fall 200 Quadratmeter, benötigt.

Je nachdem, wie tief die Kollektoren verlegt werden, wie „speicherfreundlich“ die Bodenbeschaffenheit gestaltet ist und welche Jahreszeit gerade auf dem Kalender steht, liegen die Temperaturen in diesem Bereich zwischen -5 und +25 Grad Celsius. Dieses System bedarf, anders als bei den Erdsonden, keiner Bewilligung durch die Bergbehörde, über die bevorstehenden Erdarbeiten sollte sie aber trotzdem vorab informiert werden.

Bestandteile:

  • Sole (Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch) mit sehr niedrigem Siedepunkt
  • Verdampfer / Wärmetauscher zur Übertragung der Umweltwärme auf das Arbeitsmedium
  • Verdichter, zur Kompression des Kältemittels und Erhöhung der Temperatur
  • Verflüssiger / Wärmetauscher zur Übertragung der Wärme des Kältemittels auf den Heizkreislauf
  • Entspannungsventil zur Entspannung des Kältemittels
  • Kombispeicher
  • Erdkollektoren

Vorteile:

  1. Niedrige Betriebskosten
  2. Guter Wirkungsgrad
  3. Keine Zusatzheizung notwendig
  4. Kombination mit Solarthermie möglich
  5. Nahezu wartungsfrei

Nachteile

  1. Es wird große Fläche zur Auslage der Kollektoren benötigt
  2. Die ausgelegte Fläche darf nicht überbaut werden, auch keine Terrasse in diesem Bereich möglich
  3. Eignet sich dementsprechend suboptimal für die Verwendung in Ballungsräumen mit geringeren Grundstücksgrößen

Funktionsweise:

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe gewinnt mit Hilfe einer Sonde Wärme aus dem Erdreich, dafür ist eine entsprechende Bohrung erforderlich. Die benötigte Bohrtiefe errechnet sich nach der Heizleistung, die mit der Wärmepumpe erreicht werden soll. Entscheidender Faktor hierbei ist die Beschaffenheit des Untergrundes. Je nach Bodenschicht liefert das Gestein unterschiedliche Entzugsleistungen an Wärme. Im Schnitt erreicht die Erdwärme Bohrung für den Betrieb einer Wärmepumpe deshalb eine Tiefe von etwa 100 Metern, es sind allerdings auch mehrere Bohrungen mit einer geringeren Tiefe möglich.

Die Länge der eingebauten Erdsonden ist entscheidend für die Effizienz der Anlage. Die meisten Verbraucher benötigen bis zu 20 kW Heizleistung im Jahr. Soll diese mit Erdwärme Sonden erreicht werden, ist eine Tiefenbohrung nötig.

Je nach Beschaffenheit des Bodens und Entzugsleistung des umliegenden Gesteins können Tiefe und Anzahl einer Geothermie Bohrung variieren. Eine Art Faustregel hierbei: Je tiefer die Sonden reichen, desto weniger Bohrungen sind für eine Wärmepumpe nötig.

Für den Bau und den Betrieb einer Wärmepumpe sind das Wasserrecht und das Bergrecht zu beachten. Ein vorheriges Bodengutachten ist nicht nötig. Eine ausführliche Übersicht der Anforderungen einer Erdwärme Bohrung bietet das Regelwerk des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW). Erdwärmebohrungen sind grundsätzlich anzeige- und genehmigungspflichtig, wobei der Umfang je nach Bundesland unterschiedlich ist.

Bestandteile:

  • Sole (Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch) mit sehr niedrigem Siedepunkt
  • Verdampfer / Wärmetauscher zur Übertragung der Umweltwärme auf das Arbeitsmedium
  • Verdichter, zur Kompression des Kältemittels und Erhöhung der Temperatur
  • Verflüssiger / Wärmetauscher zur Übertragung der Wärme des Kältemittels auf den Heizkreislauf
  • Entspannungsventil zur Entspannung des Kältemittels
  • Kombispeicher
  • Erdsonden

Vorteile:

  1. Besonders betriebssicher
  2. Platzsparend
  3. niedrige Betriebskosten
  4. sehr guter Wirkungsgrad
  5. keine Zusatzheizung nötig
  6. nahezu wartungsfrei

Nachteile

  1. Hohe Bohrkosten
  2. Diese Art der Wärmegewinnung harmoniert nicht besonders effizient mit unserer Bio-Klima-Konstruktion, somit steht der finanzielle Aufwand in der Regel in einem ungünstigen Verhältnis zum finanziellen Ertrag

Funktionsweise:

In den Solarkollektoren wird eine spezielle Trägerflüssigkeit (Medium) oder auch Luft von der Sonneneinstrahlung erwärmt und von einer Umwälzpumpe zum Warmwasserspeicher geleitet. Über einen Wärmetauscher gibt die Trägerflüssigkeit beziehungsweise die Luft ihre Wärme an das Trinkwasser im Warmwasserspeicher ab und wird daraufhin abgekühlt zurück zum Kollektor geführt. Scheint die Sonne nicht oder zu schwach, erfolgt die Erwärmung des Speichers über eine zweite Heizspirale, die vom Heizgerät kommt.

Bestandteile:

  • Sonnenkollektoren
  • Der Solarregler
  • Wärmetauscher
  • Hauptheizsystem
  • Ausgleichsbehälter
  • Solarflüssigkeit

Vorteile:

  1. Sonnenergie in Ursprung unendlich verfügbar
  2. Strom und Warmwasser werden einfach, umweltfreundlich und klimaschonend erzeugt
  3. Unkomplizierte und schnelle Montage
  4. Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
  5. Kurze Transportwege verringern hohe Energieverluste
  6. Im Normalfall bedarf die Errichtung einer Solaranlage keiner Baugenehmigung

 

Funktionsweise:

Durch die kontrollierte Wohnungslüftung lassen sich Wärmeverluste auf ein Mindestmaß reduzieren. Außenluft wird mit einem Ventilator durch einen Kanal angesaugt, über einen Wärmetauscher geleitet und den Wohnräumen zugeführt. Sie entzieht der Abluft Wärme und überträgt die so zurückgewonnene Energie an die frische Zuluft.

Im Wärmetauscher werden mehr als 90% der Abluftwärme auf die Zuluft übertragen. Zur Effizienzsteigerung kann der Wärmetauscher mit einer Wärmepumpe kombiniert werden.

Bestandteile:

  • Ventilator
  • Kanal
  • Wärmetauscher
  • Filter
  • Schalldämpfer

Vorteile:

  1. Kostengünstiger als zentrale Lüftungsanlagen
  2. Nachträglicher Einbau in Altbauten leicht zu realisieren
  3. Geringe bauliche Maßnahmen notwendig, keine Rohrleitungen, die im kompletten Haus verlegt werden müssen
  4. Wärmerückgewinnung kann eingesetzt werden (Energieeinsparung)
  5. Bei der Belüftung weniger Räume kostengünstiger Betrieb
  6. Individuelle Luftsteuerung möglich
  7. Leicht zu säubern, hohes Maß an Hygiene
  8. Extra Pollenfilter für Allergiker

 

 

Funktionsweise:

Die frische Außenluft wird dem Lüftungsgerät über eine Außenluftansaugung zugeleitet. Je nach Ausführung gelangt die Außenluft entweder direkt oder über einen Erdwärmetauscher zum Lüftungsgerät. Ein Erdwärmetauscher ist ein Rohrsystem, das die Frischluft von einer außerhalb des Gebäudes befindlichen Ansaugeinheit durch das Erdreich zum Lüftungsgerät transportiert. Die Temperatur des Erdreichs ermöglicht in der kalten Jahreszeit eine Vortemperierung der Frischluft auf ca. 0°C und im Sommer auf ca. 22°C. Bei direkter Ansaugung wird die frostfreie Erwärmung der zugeführten Frischluft über Defrosterelemente (Elektrisch oder Sole) sichergestellt.

Im Lüftungsgerät wird dann die Außenluft zunächst gefiltert und anschließend über den Wärmetauscher geführt. Hier wird die Wärme der warmen Abluft (ca. 20°C) genutzt, um die Frischluft (ca. 0°C) auf ein angenehmes Temperaturniveau zu heben. Diesen Vorgang nennt man Wärmerückgewinnung. Je besser der Wärmerückgewinnungsgrad des Lüftungsgerätes ist, umso höher ist die Energieeffizienz der Lüftungsanlage.

Frischluft und Abluft strömen dabei in getrennten Systemen und werden nicht vermischt. Zwei getrennte Ventilatoren sorgen für den Lufttransport. Die Frischluft wird vom Lüftungsgerät über Zuluftleitungen in die einzelnen Räume geleitet. Die verbrauchte Luft wird über Abluftleitungen zum Lüftungsgerät transportiert, ebenfalls gefiltert und dann im Wärmetauscher zur Frischlufterwärmung genutzt. Anschließend gelangt sie über die Fortluftleitung ins Freie.

Das Luftverteilungssystem unterteilt sich also in Zuluft- und Abluftleitungen. Mit Geräteschalldämpfern wird eine Übertragung der Gerätegeräusche durch die Lüftungsrohre verhindert. Verteilsysteme, Luftdurchlassgehäuse sowie Filtersysteme, Auslässe und Ventile komplettieren die Anlage.

Für die Regelung der Lüftung wird eine integrierte Steuerung über meist zentral im Wohnbereich angebrachte Bedienteile bedarfsgerecht eingestellt.

Bestandteile:

  • Außenluftansaugung
  • Außenluftleitungen
  • Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung
  • Geräteschalldämpfer
  • Zuluftleitungen
  • Luftdurchlässe mit Auslassgittern bzw. Zuluftventilen
  • Abluftfilterelemente
  • Abluftleitungen
  • Fortluftleitungen
  • Steuerung mit externem Bedienteil

Vorteile:

  1. Energieeinsparung durch Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  2. Lüftungsanlage garantiert saubere Luft
  3. Kontrollierte Lüftung macht Klimaanlage überflüssig
  4. Zentrale Steuerung für jeweilige Räume möglich

Nachteile

  1. Hoher Installationsaufwand
  2. Hohe Anschaffungskosten
  3. Hoher Wartungsaufwand